Lockdown 2.0(21)

Als vorbildliche Migrantin möchte Katja alles richtig machen: Wenn Mitte Dezember der neue Lockdown verkündet wird, entscheidet sie sich ihr Kind zuhause zu lassen, sich voll dem 4-Jährigen zu widmen und zu Mutter Theresa zu werden. Nun stellt es sich heraus, dass sie fast die Einzige in ihrer Kita ist. 🤷‍♀️ Währenddessen entflieh(g)t Olga dem Lockdown und besucht ihre alte Heimat Belarus. ✈️ Dort gibt es keinerlei Corona-Einschränkungen, dafür jede Menge politischen Druck und leckeres Weihnachtsessen… Achtung, Premiere! Endlich lästern nicht nur Katja und Olga über ihre Ehemänner! Unser Gast Basti zieht voll über seine Frau ab, mit der er zusammen mit zwei Kindern in der Quarantäne eingesperrt ist. Aber wetten, dass… am Ende der Episode jede Frau mit Bastis Ehefrau tauschen möchte!

Jahresrückblick 2020

In dieser Folge finden Katja und Olga heraus, wer schuld an dem Schlamassel 2020 ist. SIE SELBER! Was hinter den Gardinen in den deutschen Wohnungen an Weihnachten passiert, bleibt für sie jedoch ein Rätsel. Außerdem streiten sie über die richtige Zutaten für den wichtigsten russischen Silvester-Salat und philosophieren über Böller, Tatort und andere deutsche Tugenden. Apropos wurde diese Episode aufgezeichnet, noch bevor der harte Lockdown kam. Und Katja bezeichnete 2021 als denkwürdig, noch bevor es „Aspekte“ machte.

Reden über die Fehlgeburt

Erst wir, dann Chrissy Teigen und jetzt die Herzogin: Reden über Fehlgeburt wird salonfähig, ja sogar thronsaalfähig. An den Kommentaren zu Meghan Markles Geschichte sieht man: Redebedarf ist groß, ebenso wie die Aufregung darüber. Katja erzählt wie sie ihre Fehlgeburt mittlerweile verkraftet hat und redet mit betroffenen Eltern – Papa-Blogger Falk und Hörerin Elena

Special: Belarus

In Deutschland beschwert man sich über zu frühe Weihnachtsferien, zu strenge Maskenflicht, zu viele Corona-Einschränkungen… Die Querdenker sprechen von einer Diktatur! Und wir so: Habt ihr nicht mehr alle?! Wenn ihr sehen wollt, was eine Diktatur ist, reist mal nach Belarus: Es ist nur 2,5 Stunden mit dem Flieger entfernt. Da gibt so gut wie keine Corona-Einschränkungen, eventuell auch kein Fließendwasser und Heizung (falls ihr in euren Meinungsäußerungen zu frei seid)… Dafür gibt es jede Menge Festnahmen und Repressionen… Diese Folge kommt ungeplant und außerplanmäßig – aber das musste mal raus. Denn wir sind Mütter, Medienmacherinnen, Migrantinnen – es ist uns nicht egal, was in der alten (und in der neuen) Heimat los ist.

 

Folge 18 – Rabenmütter

Überall auf der Welt sind die Mütter gut. In einigen Ländern sogar heilig. Jede Mutter ist ein bisschen Mutter Theresa. Und Mutterkritik ist die schlimmste Beleidigung.
In Deutschland dagegen ist Mutterkritik sowas wie Fußballkritik – ein Volkssport: Jeder denkt sich eine Meinung über irgendwelche wildfremde Mütter bilden und sie dann auch äußern zu müssen. Und damit einem das vernichtende Urteil einfacher fällt, wurde sogar ein Wort erfunden – Rabenmutter. Und am öftesten fällt man das Urteil selbst: Wir so zwischen fünf und zwölf mal am Tag. Nicht so streng zu sich sein, happy Mom, happy Kids, lautet die gar nicht so neue Devise, die aber noch nicht bei allen angekommen ist. Warum die in der Corona-Zeit besonders wichtig ist – erzählen Katja, Olga und Lisa von dem größten Mamablog Deutschlands – „Stadt Land Mama“

Abdruck honorarfrei

Folge 17 – Feste Feiern wie sie (aus)fallen

Sankt Martin mit Mund-Nasen-Schutz

Was hat ein Weckmann mit Sankt Martin zu tun? Oder war das der Stutenkerl am Nikolaus? Wie sollen wir uns in Deutschland integrieren, wenn die Deutschen selbst durcheinanderkommen, wenn sie von einem ins nächste Dorf ziehen. Da ist Katja froh, dass sie dieses Jahr keine Lieder beim Kita-Umzug mitsingen muss. Währenddessen vermisst Olgas Familie das Martinsfest und überlegt sich eine coronakonforme Route: von der Küche zum Bad, weiter ins Wohnzimmer und in den Flur, raus in den Garten bis hin zum Schuppen. Laterne hoch!

☕️☕️ Wir machen unseren ehrlichen Elternpodcast in unserer Freizeit. Das macht viel Spaß, aber das kostet: Geld (für die Plattform), Zeit und Nerv. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Folge 16 – Geld und Erziehung

Olga und ihre beste Freundin Spülmaschine fühlen sich in die Corona-Lockdown-Zeit zurückgeworfen. Katja tappt im Dunkeln… auf dem Spielplatz. Unser Gast Eveline vom Podcast „Drei Jahre wach“ erzählt, was sie als Kind ausländischer Eltern in Deutschland gemocht – und was sie vermisst hat. Da geht bei Olga das Licht auf, genau gesagt die Lampe auf dem von ihrem Sohn selbstgebastelten Bankautomaten: Es geht ums Geld!

Folge 15 – Russische Erziehung

Der Schlüsselroman zur russischen Seele stammt natürlich von Dostojewski und heißt „Verbrechen und Strafe“ und nicht etwa „Verbrechen und gewaltfreie Kommunikation“. Deswegen sind einige Methoden der alten guten russischen Erziehung in Deutschland verboten. Aber was genau machen russische Mütter und deutsche Mütter anders?! Wir schauen zurück und fragen Julia vom Podcast „Drei Jahre wach“.

Folge 14: Aufklärung

Ausschabung, Aufklärung und Aufstand in Belarus beschäftigen Katja und Olga in dieser Episode. Bereut Katja es, dass sie über ihre Fehlgeburt öffentlich gesprochen hat? Ist sechs das richtige Alter für Sex (Aufklärung)? Und wird die Mauer auch in Belarus fallen? Katja und Olga reden – diesmal über Zoom. Mit Wein. Ohne Filter.

Folge 13: Manchmal geht es daneben

Plötzlich schwanger! Entgegen allen Plänen und Prognosen. Plötzlich superfroh. Entgegen allem, was man eigentlich über Kinder denkt. Plötzlich kaum das erste Ultraschal abwarten können. Und plötzlich alles im Klo… C’est la vie wie die Russen sagen. Fuck you Fehlgeburt, wie Katja sagt.